Biologie

Schulgarten 2026

2026 ist bereits das 5. Jahr für unseren Schulgarten. Für unsere Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen heißt es dann ab April wieder während so mancher Natur-und-Technik Stunden: Beete herrichten, Säen und Pflanzen, Unkraut jäten und sich um die Gartenpflanzen kümmern. Unterstützung gibt’s dabei von den älteren Schülerinnen und Schüler, die fleißig beim Gartenumgraben helfen. Eine ganze Menge verschiedener Gemüsesorten wachsen auf unserem Schulacker: Radieschen, Mangold, Kohlrabi, Kürbisse, Zucchini, Kopfsalat und Tomaten, um nur einige zu nennen.

Hin und wieder wird geerntet und dann das frische Gemüse getestet: ein Butterbrot mit Kresse frisch aus dem Garten oder ackerfrische Karotten sind einfach lecker.

Im Herbst heißt es dann bereits als 6. Klassler das letzte Gemüse ernten und den Garten wieder winterfertig machen.

 

Matthias Gottschalk


Mit Muskelkraft den Nationalpark in die Schule geholt

Die schweißtreibende Arbeit beim Bau des Klassenzimmers im Freien hat sich gelohnt. Das Angebot wurde bereits gut angenommen, nun folgte die offizielle Eröffnung durch die Schülerinnen und Schüler des diesjährigen P-Seminars Biologie. Mit dabei war Jan Kiesling vom Nationalpark (2. v. r.), Studiendirektor Michael Behringer, stellvertretender Schulleiter Andreas Schewiola und die Hausmeister Fritz Petzi und Erwin Wilhelm. (dieses Foto und Foto unten: Annette Nigl/Nationalpark Bayerischer Wald)

Nationalpark-Ecke und Klassenzimmer im Freien am Gymnasium Freyung eingeweiht

 

Mit viel Muskelkraft und jeder Menge Kreativität hat sich das Gymnasium Freyung den Nationalpark in die Schule geholt. Und zwar mit zwei Projekten, die vom dies- und letztjährigen P-Seminar Biologie durchgeführt wurden: Wenn es zu heiß ist, können die Schülerinnen und Schüler seit heuer in das Klassenzimmer im Freien inklusive Tafel ausweichen. Und seit vergangenem Jahr lädt ein Baum samt Sitzbank in der neu gestalteten Nationalpark-Ecke zum Verweilen ein. 

 

„Die Gestaltung der Nationalpark-Ecke im Eingangsbereich der Schule war bereits im vergangenen Schuljahr der erste Schritt, unsere Verbindung zum Schutzgebiet sichtbar zu machen“, sagte Studiendirektor und Biologielehrer Michael Behringer, der darüber hinaus für die Kooperation mit dem Nationalpark zuständig ist. „Der Weg dahin war holzig – und auch steinig.“ Denn die neun Schüler hatten sich einiges vorgenommen. Zunächst waren sie zu Besuch im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald, um sich Anregungen zu holen und Ideen zu sammeln. „Danach entstand ein Modell von einem Baum mit Sitzbank im Maßstab eins zu zehn, der stark an den Ausstellungsbaum im Haus zur Wildnis erinnert.“ So sollte die neue Ecke aussehen. 

 

Doch nur mit der Idee war es nicht getan. Die Schüler wollten selbst Hand anlegen und ihre Nationalpark-Ecke eigenständig bauen. „Möglich war dies dank unserer Hausmeister Fritz Petzi und Erwin Wilhelm, die die Jugendlichen bei den Schreinerarbeiten unterstützt und auch ihre Werkstatt zur Verfügung gestellt haben“, so Behringer. 

 

Nicht weniger schweißtreibend war das Projekt des diesjährigen P-Seminars. Ziel der 17 Schülerinnen und Schüler war es, ein Klassenzimmer im Freien zu bauen. „Dies ist durchwegs gelungen und wurde in den Tagen, an denen es so heiß war, auch gut genutzt“, berichtet Behringer. Schülerin Anna Empl bedankte sich im Namen ihrer Seminarkolleginnen und -kollegen bei Michael Behringer, beim stellvertretenden Schulleiter Andreas Schewiola und bei den Hausmeistern für die Unterstützung und das immer offene Ohr. Ein großer Dank galt auch dem Nationalpark für die Bereitstellung der Baumstämme. Kräftezehrend war vor allem das Entrinden und das Positionieren der Stämme. „Wir haben alle zusammengeholfen und sie gerollt“, so Anna Empl. Einige Stämme wurden zersägt, um kleine Sitzblöcke zu erhalten. Hier kam den Schülern Till Clos, der Leiter der Nationalparkdienststelle Finsterau, mit der Motorsäge zu Hilfe. 

 

Begeistert von dem Projekt zeigte sich Jan Kiesling, Leiter des Jugendwaldheims in Glashütte, der beim Nationalpark auch der Betreuer des Gymnasiums Freyung ist. „Das ist ein absolutes Vorzeigeprojekt. Wir haben die Schülerinnen und Schüler bei der Planung und Ideenfindung sowie mit Material unterstützt, in der Umsetzung waren sie jedoch völlig frei.“ Mit solchen Aktionen lerne man fürs Leben. „Es ist eine gute Übung, wie man Projekte in einem größeren Team umsetzen kann, insbesondere auch wenn externe Partner, wie der Nationalpark, ins Spiel kommen“, so Kiesling, der sich schon auf das Projekt des nächsten P-Seminars freut. Was dies sein wird, steht noch nicht fest. Aber dass das Interesse der Schüler groß sein wird, weiß Michael Behringer jetzt schon. „Wenn ich ein Projekt mit dem Nationalpark ankündige, dann wollen so viele mitmachen, dass ich zwei Seminare anbieten könnte.“ 

 

Das Gymnasium Freyung ist seit 2011 Partnerschule des Nationalparks Bayerischer Wald. Mit diesem Gütesiegel bietet der Nationalpark ein exklusives Kooperationsprojekt für Schulen aus den beiden Nationalpark-Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen an. Die gemeinsame Durchführung dieses Angebotes ist in einer Kooperationsvereinbarung geregelt. 15 Schulen sind derzeit eine feste Partnerschaft mit dem Schutzgebiet vor ihrer Haustür eingegangen.

 

Dank der Glasfront mit Schul- und Nationalparklogo ist der Baum samt Sitzbank in der Nationalpark-Ecke nicht nur drinnen ein Hingucker, sondern auch von draußen. Stolz darauf sind die Schüler des letztjährigen P-Seminars sowie Studiendirektor Michael Behringer (v.r.), Jan Kiesling vom Nationalpark und stellvertretender Schulleiter Andreas Schewiola.


Schulgarten 2025

Es wächst wieder was im Schulgarten

 

Rund 20 verschiedene Gemüsesorten haben die Fünftklässler am Gymnasium Freyung in den letzten Wochen angepflanzt oder angesät. Während so mancher Natur-und-Technik-Stunde wurden die Beete vorbereitet, das Unkraut entfernt und schließlich Tomaten- und Zucchinipflanzen ausgebracht sowie Bohnen- und Endiviensamen in die Erde gesteckt. Schon seit vier Jahren wachsen so mit Unterstützung der „Gemüse-Ackerdemie“ auch heuer wieder Radieschen, Kartoffeln, Kohlrabi und vieles mehr im Schulgarten heran. In den nächsten Wochen heißt es nun wieder regelmäßig die Beete pflegen, so dass dann im Sommer und Herbst gemeinsam groß geerntet werden kann. 

Allerdings stimmt alle Schüler und Lehrer traurig, dass der Schulgarten anscheinend zum Vandalismus einlädt: Die Beete wurden in der letzten Woche als Mountainbike-Strecke missbraucht.

 

Matthias Gottschalk

 

Biologielehrer Matthias Gottschalk verteilt Setzlinge                                                     Die Klasse 5b bereitet die Beete vor.

Die Klasse 5c mit Profi-Gärtner Louis Hibsch (rechts) von der "Ackerdemie"

Auf diese Beete kann man zu Recht stolz sein!


Ein neuer Anfang im Schulgarten: Die erste Anpflanzung

Ein Schulgarten ist mehr als nur ein Ort, an dem Pflanzen wachsen. Er ist ein lebendiges Klassenzimmer, in dem Schülerinnen und Schüler praktische Erfahrungen sammeln, die Natur hautnah erleben und ein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln entwickeln können.

Die Vorbereitungen für den Schulgarten begannen gleich nach den Osterferien. Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe machten sich daran, den Boden umzugraben, die Beete vorzubereiten und den Garten startklar zu machen. Diese ersten Schritte sind entscheidend, um eine gute Grundlage für das Gartenjahr 2025 zu schaffen.

Unter der fachkundigen Anleitung von Acker-Coach Louis Hibsch von der „Gemüse Ackerdemie“ lernten die Schülerinnen und Schüler alles Wichtige über die Anpflanzung und Pflege von Gemüse. Anfang Mai war es dann endlich soweit: Die erste Anpflanzung konnte beginnen. Mit viel Eifer und Begeisterung pflanzten und säten die Schülerinnen und Schüler einer 5. Klasse das erste Gemüse dieser Gartensaison. Insgesamt wurden bereits 20 verschiedene Gemüsesorten gepflanzt.

Die Arbeit im Schulgarten fördert nicht nur das Verständnis für die Natur, sondern auch wichtige soziale Kompetenzen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in kleinen Gruppen zusammen und unterstützten sich gegenseitig. Diese gemeinsamen Erfahrungen stärken das Gemeinschaftsgefühl und machen den Schulgarten zu einem besonderen Ort des Lernens.

Der Schulgarten wird nun regelmäßig von den Schülerinnen und Schülern gepflegt. Sie gießen, jäten Unkraut und beobachten gespannt das Wachstum ihrer Pflanzen. Die Vorfreude auf die erste Ernte ist groß, und alle sind zuversichtlich, dass sie bereits vor den Sommerferien das erste eigene Gemüse ernten können.

 

Michael Behringer (2025)


Schulgarten 2024

Neuigkeiten aus dem Schulgarten (Klasse 5a)


Rettet die Moore!

Unsere Schüler legen Hand an bei der Mooraktion mit dem BUND Naturschutz


Die bescheidenen Anfänge unseres Schulgartens ...

Unter der Anleitung von Profi-Gärtnern werden hier erste Erfahrungen im Schulgarten gesammelt


Das Fach Biologie an unserer Schule

Das Fach Biologie bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich aktiv mit der belebten Natur, ihrer Vielfalt und ihrem Formenreichtum und mit dem eigenen Leben als Teil eines größeren Systems auseinanderzusetzen. Sie beschäftigen sich mit charakteristischen Arbeits- und Denkweisen der Fachwissenschaft Biologie. Dadurch verstehen sie wie in der Biologie Erkenntnisse gewonnen werden und erkennen die Biologie als einen Weg zur Erschließung der Welt. Biologische Erkenntnisse sind für die Medizin, die Sicherung der menschlichen Ernährung, die Erhaltung der Lebensgrundlagen und auch zunehmend für den technischen Fortschritt von größter Bedeutung.

Am Gymnasium Freyung wird Biologie von der 5. bis zur 12. Jahrgangsstufe unterrichtet, in der Unterstufe im Rahmen des Natur und Technik Unterrichts, ab der 8. Jahrgangsstufe dann als eigenständiges Fach. Im Anfangsunterricht werden neben den fachlichen Inhalten auch die Grundlagen naturwissenschaftlichen Denkens vermittelt. Gerade beim naturwissenschaftlichen Arbeiten in der 5. Klasse, aber auch in den anderen Jahrgangsstufen, erlernen die Schülerinnen und Schüler typische naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden. Es werden praktische Tätigkeiten und Projekte in den Unterricht eingebaut, bei denen die Schüler selbst aktiv werden und sich mit Vorgängen und Phänomenen der Natur auseinandersetzen können.

Zusätzlich bereichern Exkursionen, Expertenvorträgen und Teilnahme an anspruchsvollen Wettbewerben wie „Jugend forscht“ den Biologieunterricht. Die Verbundenheit zur Region Freyung-Grafenau zeigt sich auch in der engen Zusammenarbeit mit Nationalpark, lokalen Unternehmen und Institutionen sowie Experten aus der Region.


Erste Hilfe

Das P-Seminar Biologie hat einen Film zum Thema "Erste Hilfe" für indische Schüler in englischer Sprache erstellt, den man sich hier ansehen kann: 


Fachschafts-Video:


Preisverleihung P-Seminar Biologie

Die Fachschaft Biologie

Michael Behringer

Anna Feilhuber

Matthias Gottschalk

Markus Klapper

Dr. Uwe Wucherpfennig

Freinger Zwitscher-Blatt

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Kontakt

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St.-Gunther-Str. 52

94078 Freyung

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