Seit vielen Jahren bekommen die Schulen immer mehr Aufgaben, die über den normalen Unterricht hinaus gehen. Das Gymnasium Freyung hat einige davon in der Woche vor den Osterferien gebündelt und dazu den Unterricht nach Stundenplan für fünf Tage völlig aufgelöst. Die Schülerinnen und Schüler widmeten sich entsprechend einzelnen Themen ganz intensiv.
So vertieften die 5. Klassen ihre Alltagskompetenz und erfuhren beim Besuch eines Bauernhofes viele Details aus der Landwirtschaft. Obwohl die Freyunger Kinder grundsätzlich einiges in diesem Bereich wissen, waren doch etliche Informationen neu. Außerdem bot ein Tag an der Volksmusikakademie viele praktischen musikalischen Übungen und vermittelte also auch Kompetenzen, die im Alltag zwar nicht nötig, aber angenehm sein können. Das Projekt „Fairnetzen“ hingegen leistet einen wichtigen Beitrag, die Kinder für den richtigen Umgang mit den für sie alltäglichen digitalen Medien fit zu machen.
Die 6. Klassen beschäftigten sich zunächst mit geschichtlichen Themen im Freilichtmuseum Finsterau im Römermuseum Boiotro und mit der historischen Altstadt Passaus. Einen ganzen Tag lang stärkten sie auch ganz gezielt die Klassengemeinschaft mit dem Projekt „Gemeinsam Klasse sein“. Im Welios-Center in Wels wurden Naturwissenschaften anschaulich gemacht.
Die 7. Jahrgangsstufe führte Projekte in Informatik in Zusammenarbeit mit der TH Deggendorf und der Uni Passau durch, nachdem die Kinder drei „Tage der Orientierung“ in Finsterau erlebt hatten. Teils spielerisch, teils mit Eigeninitiative wurden dort die sogenannten Soft Skills für ein gelingendes Leben erarbeitet. Dabei wurden die Jungen und Mädchen im Alter von 13- 14 Jahren von den Referentinnen Saskia Eiler, Anna- Lena Kern, Sandra Kloiber, Stella Grillhösl, Julia Lang, sowie vom Referenten Stefan König gekonnt und zielgerichtet unterstützt und hatten jede Menge Spaß. Mit den dazugehörigen Reflexionen gelang es, die Ergebnisse bei den Teilnehmenden zu verfestigen.
In den Klassen 8 bis 9 stand die Berufsorientierung im Vordergrund, zahlreiche Betriebe und Behörden stellten ihre Sparte vor und gaben den Jugendlichen Anregungen. Jeder Schüler durfte dann am Freitag, dem „Praxistag“, in die Arbeitswelt hineinschnuppern. Zwischendrin ging es um physikalische, chemische und aktuelle wirtschaftliche Themen, verbunden mit Exkursionen zum Xperium in St. Englmar und zur VOEST nach Linz.
Die 10. Klassen begaben sich in dieser Woche für die historisch-politische Bildung nach Berlin. Dort besuchten sie auf Einladung von MdB Johannes Schätzl den Deutschen Bundestag. Zusätzlich wurden z.B. das Stasimuseum, der Tränenpalast, das Holocaust-Mahnmal und die Topographie des Terrors besichtigt.
Für die 11. Klassen fand die im nun wieder neunjährigen Gymnasium im letzten Schuljahr neu geschaffene Wissenschaftswoche mit dem Thema „Zukunft“ statt, an der auch Professoren aus Deggendorf, Passau und München Einblicke in den Wissenschaftsbetrieb gaben. Für die Q12 fand eine Woche mit Betriebspraktikum auf dem Programm.
Die Woche vor den Osterferien war am Freyunger Gymnasium geprägt von besonderen Unterrichtsformen, die den normalen Stundenplan beiseite stellten. Die Schülerinnen und Schüler widmeten sich einzelnen Themen ganz intensiv und über den einzelnen Schultag hinweg oder sogar darüber hinaus.
So vertieften die 5. Klassen ihre Alltagskompetenz und erfuhren beim Besuch eines Bauernhofes viele Details aus der Landwirtschaft und obwohl die Freyunger Kinder grundsätzlich einiges in diesem Bereich wissen, waren doch etliche Informationen neu. Einen gewissen Kontrast dazu bot der Tag an der Volksmusikakademie mit vielen praktischen musikalischen Übungen.
Die 6. Klassen beschäftigten sich zunächst mit geschichtlichen Themen im Freilichtmuseum Finsterau und im Keltendorf Gabreta. Danach programmierten sie in Informatik unter fachkundiger Anleitung von der Universität Passau.
Die 7. Jahrgangsstufe führte Projekte in Robotik und Bionik in Zusammenarbeit mit der TH Deggendorf und dem Technologiecampus Freyung durch, bevor die Kinder aus der Sicht des Faches Latein das Kastell Boiotro erforschten und sich anschließend zu den Tagen der Orientierung begaben.
In der Mittelstufe, den Klassen 8 bis 10, stand einerseits die Berufsorientierung im Vordergrund, zahlreiche Betriebe und Behörden stellten ihre Sparte vor und gaben den Jugendlichen Anregungen. Andererseits waren hier Projekte zum jeweiligen gymnasialen Zweig angesagt, so gab es beispielsweise für diejenigen, die sich im sprachlichen Gymnasium befinden, eine Sprachwerkstatt Tschechisch. Die 10. Klassen informierten sich intensiv zur Klimaproblematik, indem sie das Planspiel „Klimasimulation“ absolvierten.
Für die Q11 gab es die ersten verstärkten Vorbereitungen auf die Abituraufgaben im kommenden Jahr, während für die Q12 in die ganz konkrete Abiturvorbereitung in den Kernfächern Mathematik, Deutsch und Fremdsprache ging.
