Für die 10. Klassen des Gymnasiums Freyung stand eine ganz besondere Woche auf dem Stundenplan: die erste große Studienfahrt. Mit einem vielseitigen Programm im Gepäck, das von der Fachleitung Michael Köberl organisiert wurde, machten sich die Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern Miriam Haidl, Evi Stangl und Dominik Wühr auf in die Hauptstadt Berlin.
Am Ziel angekommen schnupperten die Schüler beim abendlichen Spaziergang durch die Metropole endlich Großstadtluft, die bei einigen wohl für besonders tiefen Schlaf am nächsten Tag sorgte. In einer ersten Stadtführung erhielten die Schüler von der Fahrtleitung Miriam Haidl einen Einblick in verschiedene historische Ereignisse und Wahrzeichen der Stadt. Vor allem das Denkmal zur Erinnerung an die ermordeten Juden Europas und das Brandenburger Tor beeindruckten die beiden Klassen. Ein Besuch im ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen führte den Schülern vor Augen, wie wertvoll die Freiheiten unserer Demokratie sind. Die eingeschränkte Reisefreiheit wurde auch im Tränenpalast, der Ausreisehalle an der Friedrichsstraße, deutlich. Angespornt von diesen Eindrücken und den Tücken des S-Bahn Planes, machte sich eine kleine Gruppe auf, um die heutige Reisefreiheit auszukosten und spontan das Berliner Umland bis kurz vor Potsdam zu erkunden. An der Bernauer Straße konnten die Schüler die deutsche Teilung hautnah erleben, als sie vor den Resten der Berliner Mauer standen. Angesichts der Höhe der Mauer, den Wachtürmen und den zahlreichen Schutzvorrichtungen schien es den Schülern schier unmöglich, dass Menschen dennoch das Risiko einer Flucht auf sich nahmen. Einen anderen historischen Schwerpunkt bildete die Führung in der Topografie des Terrors, da von Berlin aus auch die Verbrechen der Nationalsozialisten von 1933 – 1945 geplant und organisiert wurden. Diese bewegte Geschichte macht Berlin einzigartig und die Schüler entdeckten an jeder Ecke neue Facetten der Hauptstadt. Ein einzigartiges Angebot schien auch Frau Schmarbeck in Berlin gefunden zu haben – aus der Heimat wickelte sie den Kauf einer faltbaren Rampe ab, die von den hilfsbereiten Kollegen entgegengenommen wurde und sicher verstaut im Bus nach Hause transportiert wurde. Aber auch Kunst und Kultur kamen auf der Studienfahrt nicht zu kurz, denn neben der East Side Gallery konnten die Schülerinnen und Schüler auch eine Aufführung der Gruppe „Die Stachelschweine“ genießen. Das Drama auf der Bühne verblasste aber im Vergleich zum Nervenduell des Champions League Halbfinales zwischen dem FC Bayern und Paris Saint- Germain, das den langen abendlichen Heimweg mit der U-Bahn verkürzte und den Berlinern vor Augen führte, was es heißt, wenn bayerische Fußballfans mit ihrem Verein mitfiebern. Das Highlight der Woche war jedoch der Besuch des Bundestags mit einer Plenarsitzung, zu der der SPD-Abgeordnete Johannes Schätzl eingeladen hatte. Die Schüler konnten ihn dabei sogar in Aktion am Rednerpult erleben, als er anlässlich des einjährigen Bestehens des Digitalministeriums eine Rede zum Thema Digitalisierung hielt. Im Anschluss nahm sich Schätzl Zeit für die zahlreichen Fragen der Jugendlichen, die großes Interesse am Alltag eines Bundestagsabgeordneten zeigten. Neben vielen bekannten Politikern erhaschten die Schülerinnen und Schüler sogar einen Blick auf Bundeskanzler Friedrich Merz – ein Moment, der ihnen bestimmt in Erinnerung bleiben wird. Mit vielen Erlebnissen und Erfahrungen auch abseits des politischen und historischen Bildungsprogramms machten sich die Schüler und Lehrer am Freitag wieder auf den Heimweg nach Freyung. Man war sich einig, dass die Woche wie im Flug verging und sowohl Lehrer als auch Schüler werden noch lange auf diese gelungene Studienfahrt und eine schöne gemeinsame Zeit zurückblicken.
Miriam Haidl
Bildergalerie: Weitere Impressionen von der Berlinfahrt 2026
Die Schülerinnen und Schüler der Q12 verbrachten die Woche nach den Osterferien gemeinsam mit ihren Lehrkräften Johanna Kufner, Jennifer Zeitler und Thomas Fuchs in der italienischen Hauptstadt Rom. Eine Woche lang tauchten wir in das Leben, die Kultur und die beeindruckende Geschichte Roms ein und sammelten dabei zahlreiche unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse.
Am Montagmorgen begann die Reise bereits in aller Früh: Um 4 Uhr ging es mit dem Bus in die italienische Hauptstadt Rom. Nach einer langen Fahrt meisterte unser Busfahrer den dichten und teilweise herausfordernden Verkehr der Großstadt bravourös. Am Abend ließen wir den ersten Tag ganz entspannt bei Pizza und Pasta ausklingen.
Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Antike. Zu Fuß erkundeten wir das beeindruckende Forum Romanum, das Vittorio Emanuele II Monument , das Kapitol und den Palatin, zwei der sieben Hügel Roms. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Kolosseums. Dort konnten wir die beeindruckende Bauweise des antiken Amphitheaters aus nächster Nähe bestaunen, in dem einst spannende Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen zur Unterhaltung des Volkes stattfanden.
Am Mittwoch spazierten wir durch die weitläufigen Parkanlagen der Villa Borghese weiter zur Piazza del Popolo und zur berühmten Spanischen Treppe. Von dort aus führte unser Weg über den Trevi-Brunnen bis zum Pantheon, wo sich besonders viele Besucher drängten. Das Pantheon beeindruckte uns vor allem durch seine außergewöhnliche Architektur: Die riesige Kuppel mit der offenen Lichtöffnung in der Mitte, dem sogenannten „Oculus“, sorgt für einen faszinierenden Lichteinfall und macht das Bauwerk zu einem der am besten erhaltenen Gebäude der Antike. Ursprünglich als Tempel für alle Götter errichtet, dient es heute als Kirche und beherbergt unter anderem die Grabstätte des berühmten Künstlers Raffael. Den Abend verbrachten wir gemütlich in einem Irish Pub, wo wir gemeinsam das Champions League Spiel des FC Bayern München verfolgten.
Der Donnerstag führte uns in den Vatikan. Dort besichtigten wir den imposanten Petersdom, wobei wir zunächst etwas Geduld mitbringen mussten, da wir aufgrund des großen Besucherandrangs eine längere Zeit anstehen mussten. Die meisten Schülerinnen und Schüler wagten gemeinsam mit Frau Kufner und Herrn Fuchs den anstrengenden Aufstieg auf die Kuppel, der über schmale Gänge und rund 500 Stufen führte. Oben angekommen wurden wir bei strahlendem Sonnenschein mit einem beeindruckenden Blick über die Stadt belohnt. Den Tag schlossen wir im lebendigen Viertel Trastevere in entspannter Atmosphäre ab.
Zum Abschluss unserer Reise ging es am Freitag nach Ostia an den Strand. Bei bereits sommerlichen Temperaturen konnten wir die Sonne und das Meer genießen, bevor wir uns am frühen Abend auf den Rückweg nach Freyung machten.
Jennifer Zeitler
Eine Reise voller Eindrücke und Erfahrungen
In der vorletzten Schulwoche machten sich die 11. Klassen des Gymnasiums Freyung, begleitet von den Lehrkräften Johanna Kufner, Marcel Hassan, Martin Peter und Jennifer Zeitler, auf den Weg nach London – eine Reise, die sowohl sprachlich als auch kulturell ein voller Erfolg war. Mit dem Flugzeug ging es direkt in die britische Hauptstadt, wo die Schülerinnen und Schüler für eine Woche in Gastfamilien untergebracht waren. Dadurch bot sich die besondere Gelegenheit, den britischen Alltag hautnah zu erleben und die im Unterricht erworbenen Englischkenntnisse in realen Gesprächen anzuwenden.
Gleich nach der Ankunft am Montag stand der erste Programmpunkt auf dem Plan: ein Spaziergang durch das lebhafte Covent Garden, bekannt für seine Straßenkünstler, charmanten kleinen Läden und das besondere Flair dieses beliebten Stadtviertels.
Am Dienstag begann der Tag mit einer spannenden Stadtrallye, bei der die Gruppe viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten erkundete. Mithilfe einer App wurden die Schüler in Kleingruppen durch das bunte Treiben der Stadt geleitet und mussten dabei Fragen zu den besuchten Orten beantworten – eine interaktive und unterhaltsame Art, London zu entdecken. Im Anschluss führte der Weg ins Natural History Museum, eines der bedeutendsten naturkundlichen Museen der Welt. Bereits die prachtvolle viktorianische Architektur des Gebäudes beeindruckte die Gruppe beim Betreten. Drinnen erwarteten die Schülerinnen und Schüler spannende Ausstellungen zu den Wundern der Natur – von prähistorischen Skeletten über faszinierende Fossilien bis hin zu interaktiven Stationen zur Tierwelt und Erdgeschichte.
Ein traditionelles Highlight erwartete die Gruppe am Mittwoch: die Wachablösung am Buckingham Palace. Die Zeremonie, bei der die alte Palastwache feierlich von der neuen abgelöst wird, zählt zu den bekanntesten britischen Traditionen und zieht täglich zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Die Schülerinnen und Schüler erlebten die Veranstaltung mit tausenden anderen Schaulustigen vor dem Palast, begleitet vom Marschieren der Gardesoldaten in roten Uniformen und Bärenfellmützen, musikalisch untermalt von einer Militärkapelle.
Danach folgte eine Schifffahrt auf der Themse mit Ziel Greenwich. Dort bot sich nicht nur ein wunderbarer Ausblick auf die Londoner Skyline, sondern auch die Möglichkeit, den historischen Nullmeridian und den symbolischen Ursprung der Weltzeit zu bestaunen.
Am Donnerstag wurde es dann historisch: Im Tower of London tauchten die Schüler in die bewegte Geschichte der Festung ein und konnten unter anderem die weltberühmten Kronjuwelen aus nächster Nähe betrachten. Im Anschluss ging es hoch hinaus – 37 Stockwerke über die Stadt – zur modernen Aussichtsplattform des Sky Garden, von der aus trotz des regnerischen Wetters ein beeindruckender Blick über London möglich war.
Der Freitag gestaltete sich besonders spannend – und deutlich düsterer – im London Dungeon, einer interaktiven Erlebniswelt, die die dunklen Kapitel der Londoner Geschichte auf eindrucksvolle Weise zum Leben erweckt. In verschiedenen szenisch gestalteten Räumen begegneten die Schülerinnen und Schüler historischen Figuren wie Jack the Ripper oder Sweeney Todd, sie wurden durch düstere Gassen geführt, erlebten die Schrecken der Pestzeit und die brutalen Verhörmethoden des Mittelalters. Schauspieler, Spezialeffekte und dramatische Inszenierungen sorgten für Gänsehautmomente, Lacher und hin und wieder erschreckte Gesichter – nicht nur unter den Schülerinnen und Schülern. Der Besuch war definitiv nichts für schwache Nerven – aber ein Highlight, das bei vielen lange in Erinnerung bleiben wird.
Zum Abschluss der Reise blieb noch Zeit für einen entspannten Spaziergang durch den idyllischen Hyde Park, bevor es am Abend mit dem Flugzeug wieder zurück nach Hause ging.
Die Londonfahrt war für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis, das nicht nur neue Eindrücke, sondern auch viele bleibende Erinnerungen hinterlassen hat.
„Die Berliner Luft, Luft, Luft ...“
... konnten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10b vom 8.-12.7.2024 mit ihren begleitenden Lehrkräften Jenny Zeitler, Evi Stangl, Schulleiter Christian Zitzl und Fahrtenleiter Markus Michel schnuppern.
Neben den touristischen Klassikern wie Schlosspark Sanssouci und Schloss Cecilienhof in Potsdam verbrachte die Gruppe mehrere Tage in der Bundeshauptstadt Berlin und besichtigte dabei - geführt von Christian Zitzl und Markus Michel - ausführlich Berlin Mitte mit Alexanderplatz, der Prachtstraße „Unter den Linden“, dem Brandenburger Tor sowie dem Mahnmal für die ermordeten Juden Europas und vielem mehr. Da die Studienfahrt eine auch explizit politische Ausrichtung haben sollte, erfolgten auch ein Besuch im Bundestag und das Gespräch mit der MdB Rita Hagl-Kehl (nachgeholt an der Schule am 17.7.), um einen Einblick in die Aufgaben und Arbeit des Parlaments sowie einer gewählten Abgeordneten zu erhalten. Um sich einen eigenen Eindruck vom Großstadtleben machen zu können, erkundeten die 10.- Klässler in Kleingruppen auch auf eigene Faust Berlin. U- und S-Bahn erwiesen sich dabei als zum Teil – trotz google maps – tückisch bei der Wegeplanung. Mit zahlreichen neuen Eindrücken, ausgestattet mit manchem Souvenir und geschafft vom anspruchsvollen Programm und den durchwegs sehr sommerlichen Temperaturen bleibt den Schülern diese Studienfahrt sicherlich in bleibender Erinnerung. Großer Dank gilt auch den begleitenden Lehrkräften für den reibungslosen Verlauf der Fahrt!
Markus Michel
Die Q12 des Gymnasiums Freyung durfte in der vergangenen Woche tiefgründige Einblicke in de Kultur und Geschichte Roms erhalten. Zusammen mit den Lehrkräften Christian Zitzl, Elke Unrecht, Eva Stangl und Thomas Fuchs verbrachten die Schülerinnen und Schüler ihre Zeit in der Stadt sowie einen Tag am Strand in Ostia. Die Reise begann mit einer Stadtführung, die unter anderem die bekannte Spanische Treppe beinhaltete. Am darauffolgenden Tag betrachteten die Reisenden prächtige antike Bauwerke, wie das Kolosseum, und schauten vom Kapitol aus von oben auf das Forum Romanum. Der Mittwoch war eine angenehme Abwechslung zur Hitze und den durchaus anstrengenden Besichtigungstouren durch die Stadt: Ein Tag am Strand zum Abkühlen, Ausruhen und Spaß haben am Meer. Am vorletzten Tag erkundeten die Reisenden die Katakomben Roms sowie den Petersdom und schauten von der Kuppel auf die Stadt herab. Das Abendprogramm stand den Schülern meist zur freien Verfügung. Diese wurden zum gemeinsamen Zusammensitzen, oder auch zum Ausruhen im Bett genutzt. Ein paar Schüler machten sich aber auch in der Freizeit auf eine Tour durch die Straßen Roms, diesmal allerdings zum Einkaufen und erwarben das ein oder andere Souvenir. Insgesamt wird den angehenden Abiturienten sowie den Lehrkräften, welche vor allem auch die zusammengewachsene Klassengemeinschaft lobten, die gemeinsame Abschlussfahrt nach Rom stets in guter Erinnerung bleiben.
Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen hatten in der vorletzten Schulwoche vor den Sommerferien Gelegenheit, unsere Landeshauptstadt näher kennenzulernen ... Auf den Bildern sieht man unsere Münchenfahrer in der Alten Pinakothek, am Sockel der Bavaria, in der Pinakothek der Moderne, im FC Bayern Shop und an der Isar. Erholung nach viel Kunst, Kultur und Geschichte muss auch mal sein!
Die Q11 des Gymnasiums Freyung machte sich Ende April zusammen mit den Lehrkräften Ulrike Philipp-Rauscher, Johanna Kufner und Teresa Geißinger auf nach Weimar, um auf den Spuren von Goethe und Schiller zu wandeln. Nach einer sechsstündigen Fahrt konnte die Jugendherberge schließlich bezogen werden. Im Anschluss ging es gleich weiter mit einer informativen Stadtführung. Anschließend hatten die Jugendlichen den Abend lang Freizeit und konnten die Stadt auf eigene „Faust“ erkunden. Der Donnerstag gliederte sich in vier Aktivitäten: Zunächst Führungen durchs Goethe- und Schillerhaus, sowie das Goethe-Nationalmuseum. Diese boten authentische Einblicke in die Leben der Autoren, die Schülerinnen und Schüler lernten viel über die damalige Lebensweise und konnten sogar Originalmöbel bestaunen. Weiterhin stand eine Führung im Bauhaus-Museum an, wo man beeindruckende Einblicke in die weltweit älteste Sammlung der Werkstattarbeiten des Bauhauses gewinnen konnte. Der Tag fand im „Theater im Gewölbe“ mit einer Vorstellung des Theaters „Goethe und Christiane“ seinen Abschluss. Diese war als humorvoller Vortrag gestaltet und war durchaus unterhaltsam. Der Freitag bot Kontrastprogramm: Die Besichtigung des Konzentrationslagers Buchenwald. Die Jugendlichen waren von den Erzählungen der Guides sehr mitgenommen und sammelten bei der Besichtigung originaler Einrichtungen tiefgreifende Eindrücke. Alles in allem eine Klassenfahrt, die ihnen in Erinnerung bleiben wird!
Emma Pecho, Julius Apfelbacher
Einen besonderen vorweihnachtlichen Tag durften Schülerinnen und Schüler, sowie Eltern und Lehrkräfte am Donnerstag vor den Weihnachtsferien erleben. Organisiert von Lehrkraft Sonja Reischl startete man nach dem Schulgottesdienst nach München; nach einer Einkehr oder einem kurzen Stadtbummel traf sich die Gruppe wieder vor dem Gärtnerplatztheater, um gemeinsam die Märchenoper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck zu genießen. Musikalische und schauspielerische Höchstleistungen im atemberaubenden Ambiente des Theaters sorgten für staunende Augen sowohl bei den Kindern wie auch bei den begleitenden Erwachsenen. Das bekannte Märchen der Brüder Grimm gehört seit der Weimarer Uraufführung im Jahre 1893 zum weihnachtlichen Standardrepertoire jedes Musiktheaterhauses und fasziniert dabei Jung und Alt. Nachhaltig berührt trat man die Heimreise an und hofft auf eine Wiederholung dieses Erlebnisses im nächsten Jahr.
Außerdem besuchten einige Schüler der Oberstufe und der 10. Klassen, angeregt vom W-Seminar „Musicals“, in München das Musical West Side Story, eine moderne Variante des unsterblichen Romeo und Julia Stoffes, den der Komponist Leonhard Bernstein und der Texter Stephen Sondheim in das New York der 50er Jahre verlegt haben. Nach einem besinnlichen Bummel über den stimmungsvollen Christkindlmarkt am Marienplatz ging es in das Deutsche Theater. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert von der Umsetzung des Stoffes und vor allem von der mitreißenden Musik mit Klassikern wie „America“, dem Loblied der Puerto-Ricaner auf ihre neue Heimat, oder den Liebesliedern „Maria“ und „Tonight“. Auch die fantastischen Tanzszenen, die die Stimmung der jeweiligen Szenen wiedergeben, sind unvergesslich. Nicht umsonst zählt die „West Side Story“ zu den ganz großen Klassikern des Genres. Voller Begeisterung kehrten die Teilnehmenden nach Hause zurück. Die Musicalfahrt hat Lehrkraft Britta Hein-Zwiebel organisiert.
Britta Hein-Zwiebel, Eva Stangl
Die Q12 auf Studienfahrt in der italienischen Hauptstadt
Voller Vorfreude starteten die 59 Schüler zusammen mit ihren vier Lehrkräften Sonja Reischl, Wolfgang Fischer, Markus Klapper und Schulleiter Christian Zitzl, am 18.9.2022 um 4 Uhr morgens ihre langerersehnte Reise nach Rom. Nach einer knapp 16-stündigen Busfahrt erreichten die Freyunger endlich ihr Quartier für die nächsten 5 Tage. Noch an diesem Abend folgte mit dem Besuch des beleuchteten Petersplatzes ein Highlight der Abschlussfahrt. Diese ersten Eindrücke der imposanten Bauwerke wurden am nächsten Morgen mit dem Aufstieg zur berühmten Kuppel des Petersdoms noch einmal verstärkt. Oben angekommen, bot sich den Schülerinnen und Schülern eine beeindruckende Aussicht über ganz Rom. Die immense Größe, auch im Inneren des Doms, ließ so manchen erschaudern. Noch am selben Tag besichtigten die Gymnasiasten die Lateranbasilika sowie weitere bewundernswerte Kathedralen im Zentrum der Stadt. Nach dem „kirchlichen Rom“ am Montag folgte am Dienstag das nicht weniger beeindruckende „antike Rom“. Vormittags machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg zum Forum Romanum. Dank hervorragender Orts- und Sachkenntnisse des Schulleiters Christian Zitzl stand einem erlebnisreichen und informativen Tag nichts mehr im Weg. Durch enge Gässchen und Schleichwege wurden reichlich Schritte gesammelt und alle Seiten der Stadt erforscht. Nach einer kurzen Mittagspause folgte der nächste Höhepunkt: Der Besuch des Wahrzeichens von Rom, des Kolosseums. Im Inneren durften die Jugendlichen dann selbst auf Erkundungstour gehen, Herr Zitzl stand aber jederzeit für aufkommende Fragen zur Verfügung. Nach zwei anstrengenden Tagen hieß es am Mittwoch: „Auf geht’s zum Strand“. Herrliches Wetter und ein wunderschöner Strand mit glasklarem Wasser in Ostia boten die perfekten Voraussetzungen für einen gelungenen Tag voller Spaß. Die dort getankte Kraft wurde am nächsten Morgen auch schon wieder benötigt. In den Katakomben erhielten die Freyunger in einer englischsprachigen Führung die wichtigsten Informationen über die ehemalige Grabstätte der christlichen Römer, die, wie man feststellte, nicht allzu geräumig waren. Nach diesem eher kühleren Aufenthalt unter der Stadt folgte im Zentrum noch einmal die geballte Ladung Kultur. Über die spanische Treppe, bis hin zum Pantheon, dem Trevi-Brunnen und dem Piazza del Popolo wurden sämtliche Monumente Roms besichtigt. Neben den gemeinsamen Aktivitäten gab es für die Schülerinnen und Schüler auch immer wieder die Möglichkeit, in kleineren Gruppen die Stadt zu erkunden und natürlich die italienische Küche zu genießen. Nach diesen erlebnisreichen Tagen fand die Studienfahrt auch schon wieder ihr Ende und die Gymnasiasten traten am Freitagmorgen ihre Heimreise nach Freyung an, wo sie kurz nach Mitternacht dann wieder von ihren Eltern empfangen wurden. Insgesamt war die Reise ein großartiges Erlebnis für alle Teilnehmer, die jetzt auch wissen, dass Italien, besonders Rom, für mehr steht als „nur“ Pizza und Pasta.
Miriam Müller
